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Österr. Segelbundesliga - Stop am Achensee -vor Ende liegen wir am 8.Platz

Insgesamt konnten an diesem Wochenende 8 Flights und 24 Wettfahrten absolviert werden. Mit einem abschließenden zweiten Platz in ihrem einzigen Rennen am heutigen Abschlusstag sichert sich das Team des Union Yacht Club Wörthersee in eindrucksvoller Manier ihren ersten Bundesliga-Sieg. Mit fünf Wettfahrtsiegen in den absolvierten acht Runden und niemals schlechter als zweiter im Ziel distanzierten die Kärntner den Rest des Feldes.

In der Gesamttabelle machte das Team mit Steuermann Martin Dittrich damit drei Plätze gut und startet nun von Platz 6 ins Saisonfinale.

Martin Dittrich, Steuermann UYC Wörthersee:

„An diesem Wochenende hat alles nach Wunsch geklappt. Die Manöver haben auf den Punkt gepasst und unsere Taktik ist jedes Mal aufgegangen. Wir sind beim Saisonauftakt in Velden mit einem Platz 15 schlecht gestartet, konnten dann am Neusiedlersee schon einiges wettmachen und wollen jetzt in die Top 4, damit wir im kommenden Jahr um die Qualifikation für die Champions League mitsegeln können.“

Konstanz als Erfolgsrezept

Bis auf einen vierten Platz in der letzten Wettfahrt des Wochendendes ging auch für den UYC Mondsee die Erfolgsrechnung auf, die Oberösterreicher verlassen den Achensee als Zweitplatzierte. In der Gesamttabelle reiht sich der UYC Mondsee jetzt auf Platz 5 in Lauerstellung fürs Finale ein. 

Christoph Skolaut, UYC Mondsee:

„Für uns ist am Achensee mit diesem Platz 2 wirklich sehr viel gut gegangen. Wir haben wichtige Wettfahrten gegen direkte Konkurrenten gewonnen. Wir haben eine konstante Serie gesegelt und das ist der springende Punkt, um bei der Bundesliga am Podest zu stehen. Fürs Finale wollen wir in die Top 4, um uns für die Champions League zu qualifizieren.

Burgenländischer Yachtclub an Tabellenspitze

Der Burgenländische Yacht Club behauptete mit Rang Drei am Achensee seine Tabellenführung und reist zum Finale an den Wolfgangsee mit zwei Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung.

Clemens Kruse, Burgenländischer Yachtlcub

„Wir sind hier am Achensee gut gestartet, hatten aber gestern mit einem dritten und vierten Platz einen Hänger. Doch heute haben wir uns mit einem zweiten und einem ersten Platz zurückgekämpft. Das Endergebnis ist für uns jetzt sensationell, weil wir natürlich schon auf das Finale schielen. Der Vorsprung klingt nach mehr als er ist, am Wolfgangsee kann noch alles passieren.“

Kein echter Heimvorteil

Das Heimteam vom SCTWV schiebt sich mit einem fünften Platz vor heimischen Publikum auf den zweiten Rang im Gesamtklassement vor und ist – wie schon in den letzten Jahren – erster Verfolger um den Titel.

Michael Meister, SCTWV Achensee:

„Es war eine hervorragende Veranstaltung und es hat uns viel Spaß gemacht, hier zu segeln. Wir hatten abwechslungsreiche Windsituationen, aber nicht das übliche Thermikwetter, das üblicherweise am Achensee vorherrscht. Dadurch gab es auch keinen echten Heimvorteil. Wir sind aber nicht unzufrieden und die Ausgangsposition fürs Finale ist gut. Der Wolfgangsee ist ein sehr unberechenbares Revier. Von daher ist alles möglich, auch dass man nach hinten durchgereicht wird. Aber wir wollen natürlich um den Sieg mitfahren.“

Spannende Ausgangslage fürs Saisonfinale

„Das Finale wird zum Duell BYC gegen SCTWV, das Team vom Union Yacht Club Wolfgangsee hat zwar Heimvorteil beim letzten Bundesligaevent, um noch um den Titel mit zu segeln benötigen sie bei fünf Punkten Rückstand auf die Führenden allerdings ordentliche Schützenhilfe“, blickt Wolfgang Schreder, Obmann der Österreichischen Segel-Bundesliga auf den letzten Bundesligastopp in St. Gilgen voraus.

Im Abstiegskampf

Wie in der letzten Saison so kämpfen auch heuer der Yacht Club Velden sowie der Nautic Club Austria um den direkten Verbleib in der Liga. Aktuell ist auch noch Neo-Aufsteiger Segelclub Kammer auf einem Relegationsplatz. Ebenfalls noch abstiegsgefährdet ist der Union Yacht Club Attersee.