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470-Damen/-Herren/Weltmeisterschaft/Buenos Aires/22.-27. Februar 2016:

Auch der zweite Tag der Titelkämpfe auf dem Rio de la Plata erfordert viel Geduld und gute Nerven, zunächst mangelt es am Wind, dann muss die Regattabahn aufgrund des Seegrases mehrfach verlegt werden. Um halbsechs Uhr Abends wurden zunächst die Herren und im Anschluss die Damen je einmal um den Kurs geschickt, der Antrieb blieb im unteren Bereich.

 

Matthias Schmid und Florian Reichstädter werden abermals für eine riskante Linie bestraft, das Duo berührt bei der ersten Bojen-Rundung im dichten Gedränge die Bahnmarke und muss sich neuerlich mit einer 720-Grad-Strafdrehung aus der Affäre ziehen. Die Vize-Europameister von Athen müssen damit nach drei der insgesamt zehn Wettfahrten mit Rang 27 Vorlieb nehmen.

 

Am Mittwoch soll das Versäumte nachgeholt werden. Bei den Herren sind drei Wettfahrten geplant. Ob der Wind und das Seegras mitspielen bleibt abzuwarten, die Titelkämpfe werden am kommenden Samstag mit den Medal-Race-Entscheidungen der Top-10 abgeschlossen.

 

Matthias Schmid:

„Die ungewöhnliche Größe des Feldes und die starken Winddreher machen die Crossings und Annäherungen sehr speziell, das hat uns schon gestern einiges gekostet, auch heute haben wir durch die Bojenberührung und die Entlastung alles verloren. Wenn du einmal im hinteren Drittel des Feldes feststeckst, hast du kaum Möglichkeiten aufzuholen. Bisher verlaufen die Titelkämpfe alles andere als nach unseren Vorstellungen, wir wissen aber auch, dass wir deshalb nicht alles schlecht reden müssen, abgerechnet wird bekanntlich am Schluss.“