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470er Herren/Weltmeisterschaft/Buenos Aires/22.-27. Februar 2016:

 

Zum Auftakt der Medaillenjagd vor Buenos Aires müssen einige Favoriten Federn lassen. Die heimischen Boote bleiben nicht fehlerfrei, aber in Schlagdistanz.

 

 

 

Es wird eine herausfordernde Woche, das hat sich bereits im Training abgezeichnet und das zeigte auch der erste Regattatag auf dem Rio de la Plata, der aufgrund einer Flaute mit einer dreistündigen Verspätung begann. Gesegelt wird in getrennten Feldern, wobei weder die 39 Damen- noch die 43 Herrenteams in Gruppen unterteilt sind. Die Top-10, die am kommenden Samstag im Medal Race um die Entscheidung segeln, werden in täglich zwei und in Summe zehn Wettfahrten ermittelt.

 

 

 

Bei den ersten Entscheidungen in der Herren-Konkurrenz war die Fehlerquote aufgrund der komplexen Leichtwindverhältnisse ungewöhnlich hoch. So müssen sich die Olympiasieger und fünffachen Weltmeister Mathew Belcher und Will Ryan (AUS) nach einer Disqualifikation (Frühstart) und Platz 21 mit Zwischenrang 33 begnügen. Matthias Schmid und Florian Reichstädter starten mit den Ränge 26 und 12 in die Titelkämpfe, die Vize-Europameister von Athen müssen sich in beiden Wettfahrten wegen Regelverstößen entlasten und liegen auf Zwischenrang 20. Am Dienstag folgt die Fortsetzung.

 

 

 

Stimmen:

 

Matthias Schmid:

 

„Wir haben uns das Leben heute selber schwer gemacht, in der ersten Wettfahrt haben wir gleich nach dem Start mit Nachrang einen Gegner zum Ausweichen gezwungen, nach dem Leisten der Ersatzstrafe (720-Grad-Strafe) waren wir am Ende des Feldes. Die zweite Wettfahrt hat wesentlich besser begonnen, bei der ersten Bahnmarke haben wir aber neuerlich eine Berührung verschuldet und uns wieder entlasten müssen. Wir haben in beiden Wettfahrten dank einer sehr ansprechenden Bootsgeschwindigkeit den Schaden in Grenzen halten können, speziell die zweite Runde war seglerisch sehr positiv. Der erste Tag zeigt, dass es hier ordentlich durchmischen wird, da heißt es kühlen Kopf bewahren, abgerechnet wird bekanntlich am Schluss.“